Körpersprache

Sprechen Sie gegen die Wand … Körpersprache im Konflikt

Wir müssen alle hin und wieder anderen Menschen „schlechte Nachrichten“ überbringen. Sei es, dass der Urlaubsantrag nicht genehmigt werden kann, einem Kunden, dass eine Frist nicht eingehalten werden kann oder unserem Kind, erklären wollen, dass es nicht noch ein Eis gibt, nachdem man schon im Schwimmbad war und eine Pommes gegessen hat.
Doch wie können wir dies elegant tun, so dass unsere Beziehung entspannt bleibt?
Es gibt eine einfache Möglichkeit, wie Sie Ihre Körpersprache einsetzen können, wenn Sie „schlechte Nachrichten“ übermitteln müssen. Sie wissen ich bin ein Fan von Augenkontakt  ABER, wenn Sie Kritik äußern oder Ihrem Kind eine Standpauke halten, dann schauen Sie in dem Moment auf einen dritten Punkt. Im Berufsleben kann dies das Flipchart sein oder ein Blatt Papier, das auf dem Tisch liegt.

In dem Moment, indem Sie ihrem Gegenüber die „schlechte Nachricht“ überbringen, vermeiden Sie Augenkontakt. Hingegen, wenn Sie von der Lösung sprechen – schauen Sie dann Ihr gegenüber wieder tief in die Augen.

Ein Beispiel: Ich arbeitete mit einem Team von Physiotherapeuten zusammen, die in ganz Deutschland verstreut waren. Sie mussten mir regelmäßig E-Mails zum Verlauf des Projektes schreiben. Doch natürlich hatten sie besseres zu tun, als mir E-Mails zu schreiben – sie kümmerten sich lieber um ihre Patienten, das konnte ich sehr gut verstehen, half mir nur nicht weiter.
Ich räumte ein Treffen ein, andem ich das Thema ansprechen wollte. Im Treffen habe ich dann folgendes gemacht – ich habe auf das Flipchart geschaut und gesagt: „Ich brauche regelmäßig E-Mails von Euch, das funktioniert noch nicht gut genug.“. Dann habe ich sie wieder angeschaut und gesagt: „Wie können wir das lösen?“. Das Problem war somit sinnbildblich auf dem Flipchart und die Lösung bei der Gruppe.

Tatsächlich haben wir eine Lösung gefunden – nämlich, den Computer an einen zentraleren Ort zu positionieren, so dass es leichter war, in die E-Mail zu schauen und zu antworten. Aber durch diese Form der Kommunikation war die Gruppe offen für die Lösung. Denn wir konnten neutraler über das „Problem“ sprechen, da es sinnbildlich weit von ihnen weg war und wir es neutraler betrachten konnten.

In diesem Sinne – schauen Sie höfter Mal an die Wand! 🙂

Wenn Sie mehr zum Thema Körpersprache erfahren möchten, dann wäre dieser Workshop genau das richtge für Sie: NLP-Sommerakademie
1,5 Tage Körpersprache Intensivtraining
Sommer 2019 (Termine werden noch bekannt gegeben)

Die berühmte Armeslänge

Herbstzeit ist auch Messezeit und das heißt viele, viele Gespräche an runden Stehtischen.
Nun gibt es ja Menschen, die nicht unbedingt den allerschönsten Duft verströhmen und wir als Gesprächspartner das Gefühl haben, dass unser Gegenüber schon ein bisschen weiter weg stehen könnte.

Der Tanz um den Tisch

Doch jedes Mal, wenn wir einen Schritt zur Seite treten, folgt uns die Person. Das Gespräch endet in einem Tanz um den Tisch und wir sind unserem Ziel – Abstand zu gewinnen – nicht wirklich näher gekommen.

Ein Bein stellen

Es gibt einen leichten körpersprachlichen Trick, wie Sie es schaffen Ihr Gegenüber auf Abstand zu halten. Stellen Sie einfach Ihr Bein, das zu Ihrem Gesprächspartner gerichtet ist, leicht nach außen und gestikulieren Sie ebenfalls mit der zu ihrem Gegenüber gerichteten Hand –  so schaffen Sie eine entspannte körpersprachliche Barriere.
Dies ist der erste körpersprachliche Schritt – er kann Wunder wirken, denn nicht jeder Mensch hat das gleiche Nähe und Distanzerleben. Durch das ausgestellte Bein signalisieren Sie unterbewusst Ihre Grenze – manchmal ist sie eine Armeslänge oder eben eine Beineslänge.

Wie ich meine Art zu unterrichten komplett veränderte und was das mit Körpersprache zu tun hat

 Meine ersten Seminare zum Thema Körpersprache eröffnete ich so:

Bitte stellen Sie sich folgende Szenerie vor… Einen richtig schön hergerichteter Raum… Der Boden aus Holzdielen, jede einzelne Ritze erzählt eine Geschichte. Große Fenster, die einen direkt auf den Rhein blicken lassen. Öffnet man diese, hört man manchmal sogar Möwen schreien. Die Tochter einer Freundin sagte einmal, als wir am Rhein spazieren waren: „Ja, wir sind am Meer“. Die Stühle der Teilnehmenden stehen ordentlich im Halbkreis. Auf jedem Stuhl liegt ein Klemmbrett mit einem Stift und einem Goldtaler. Alles ganz akkurat – ich finde das wichtig. Die Flipcharts sind fein säuberlich vorbereitet. Alles perfekt. Ich spiele beschwingte Musik, als die Teilnehmenden langsam eintrudelten.

JETZT ist es soweit, das Seminar soll beginnen. Ich stehe an der Seite „der Bühne“ und als alle verstummen, trete ich mit aufrechtem Gang und stolzer Brust zielstrebig vor die Gruppe und verkünde fast wie eine Priesterin das Seminar für eröffnet. Ich sagte ein zwei Sätze zum Ablauf und stelle mich vor. Als ich den Teilnehmenden Fragen stelle, blicke ich in verstummte Gesichter, niemand antwortete auf meine Fragen. Alle wirken wie erstarrt. Diese Minuten der Stille setzten mich ziemlich unter Druck und ich versuche noch intensiver, noch aufrechter zu stehen, noch deutlicher zu sprechen und mich zu noch besser körpersprachlich zu geben. Was ich dabei aber verloren habe, ist meine Natürlichkeit und den Kontakt zur Gruppe.

Heute beginne ich meine Seminare so: der Raum ist immer noch schön hergerichtet, die Klemmbretter mit Goldtalern liegen immer noch akkurat auf den Stühlen der Teilnehmenden, ich spiele immer noch beschwingte Musik ABER ich sitze jetzt mit übereinandergeschlagenen Beinen, lockeren Schultern auf einem Stuhl vor meinen Teilnehmenden und erzähle Ihnen eine Gesichte, was mir gerade auf dem Weg zum Seminar passiert ist oder welche spannende Begegnung ich hatte. Wenn ich jetzt Fragen stelle bekomme ich auf einmal Antworten und das Schöne dabei ist, ich fühle mich auch viel entspannter und bekommen häufig als Feedback, dass Klienten meine Authentizität und Natürlichkeit schätzen.

Bis hier hin war es ein weiter Weg, denn mir war und ist eine aufrechte Körperhaltung wichtig und es ist auch mein Anspruch meinen Teilnehmenden diese Botschaft mitzugeben. Mit einer aufrechten Haltung fühlt man sich einfach aktiver, sie wirkt selbstsicherer und vieles mehr… Und manchmal kann sie auch Menschen erschrecken.
Manchmal ist eine innere Größe und Entspanntheit genauso wichtig oder vielleicht noch wichtiger und dann braucht es keine großen Gesten im Außen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim inneren Wachsen und Groß werden.

Die große Frage – kann man Körpersprache wirklich lesen?

Morgens 9 Uhr im Seminar: Erwartungsabfrage.

Ganz oft kommt dann der Wunsch von den Teilnehmenden: „Ich möchte gerne die Körpersprache meines Gegenübers besser lesen können.“

Auf der einen Seite spricht hier die Neugierde endlich geheime Informationen über mein Gesprächspartner zu bekommen und manchmal schwingt auch die Sorge mit – kann der andere jetzt meine wahren Gedanken und in meine tiefsten Abgründe blicken?

So einfach ist es nicht!

Ein einfaches Körpersprache Ein-mal-Eins gibt es nicht. Spannend wird es, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die Veränderungen in der Körpersprache legen. Also wann richtet sich eine Person auf?  Wann lehnt sie sich nach hinten? Wann rutscht sie auf Ihrem Stuhl nach vorne?

Auf stumm schalten

Was braucht es also? Übung im Wahrnehmen! Um kleine Veränderungen in der Körpersprache zu bemerken ist es wichtig diesen Wahrnehmungskanal zu trainieren. Das geht gut, wenn Sie beim fernsehen einmal auf stumm schalten und nur auf die Gestik und Mimik achten. Wie verändert sich auch die Dynamik in der Körpersprache? Wann verändert sich eine Sitzposition. Ich trainiere das manchmal, wenn ich den für mich langweiligen Sportreportagen fernsehsportbegeisteter Freunde zuschaue.

Was haben wir davon?

Physiologiewechsel können Hinweise auf veränderte innere Zustände sein. Eine veränderte Sitzposition kann also heißen, dass sich die Einstellung der Person zu einem Thema möglicherweise verändert hat. Wenn wir diese Veränderung bemerken, können wir sie verbal aufgreifen: Z.B. „Was macht Ihnen Sorgen bei diesem Konzept?“ So können wir den anderen in seinen Bedürfnissen abholen und uns auf ihn einstellen, hilfreich dafür war uns die Körpersprache unseres Gegenübers.

Hier können Sie Ihre Wahrnehmungskompetenz erweitern:

Seminar: NLP & Körpersprache im Business

2 Tage Intensivseminar:
07.+08.07.2017 in Bad Sulza
P.S. bei gutem Wetter trainieren wir auch hier auf dieser Bühne:IMG_0979

 

 

Fester Stand = klarer Standpunkt

Es ist 8.55 Uhr und Ihre Besprechung beginnt in 5 Minuten. Heute geht es für Sie um die Wurst. Denn heute wollen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen für Ihre Idee begeistern. Sie sind leicht angespannt, Ihre Hände sind ein wenig feucht und Ihr Herz schlägt ein bisschen schneller als sonst…

Jetzt sprechen Sie den ersten Satz: „Guten Morgen ich möchte Euch heute meine Idee vorstellen…“ So, oder so ähnlich.

Und während Sie das sagen, läuft unbewusst bei unseren Zuhörern eine Menge ab. Vor allem aber nehmen wir die Körpersprache unseres Gegenübers unbewusst auf.

Gekreuzte Beine

Häufig ist in angespannten Situationen auch unser Körper angespannt UND zack verschränken sich unsere Beine unter dem Stuhl. Das ist an sich nicht schlimm, doch es verhindert in diesem besonderen Moment, dass wir mit dem Boden verbunden sind – also Erdung haben.

Ins Gleichgewicht kommen

In angespannten Momenten ist es gut wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Eine Kollegin, die Leistungssportler auf Ihren Wettkampf vorbereitet, arbeitet mit der Entladungstechnik über die geballte Faust.

Und so funktioniert sie: Sobald Sie Anspannung in Ihrem Körper spüren – ballen Sie eine Hand extrem zur Faust, halten Sie die Spannung für 5 Sekunden und lassen wieder locker.

Körper und Geist beeinflussen sich wechselseitig

Wenn Sie Ihre Füße fest auf den Boden aufstellen, dann wirkt der Mechanismus: „Körper und Geist beeinflussen sich wechselseitig“ ebenso und es kommt mehr Ruhe in Ihren Körper und Sie wirken kompetenter. Kontrollieren Sie auch Ihren Sitz. Wo auf Ihrem Stuhl sitzen Sie? Lehen Sie sich an? Oder sitzen Sie im vorderen Bereich? Durch die aufrechte Haltung im vorderen Bereich des Stuhls, bekommen Sie mehr Luft und Ihre Stimme kann sich entspannter entfalten.

Mit einer entspannten, aufrechten Körperhaltung kommen Sie zu mehr Klarheit und vermitteln Ihrem Gegenüber: Sie haben einen klaren Standpunkt!

Wie spreche ich zu mehreren Menschen – hier gibt es die Antwort!

Wie spreche ich zu mehreren Menschen?

Ein Freund von mir arbeitet als Anwalt und spricht dabei oft zu mehreren Personen, wenn er bei Gericht ist. Auf seiner linken Seite sitzt sein Mandant. Schräg rechts der Richter und links in der Flucht der Staatsanwalt.

Seine Frage war: „Wie kann ich Kontakt zu allen meinen Gesprächspartner halten?“
Gerade in prisanten Situationen ist Blickkontakt enorm wichtig, weil er Wertschätzung und Respekt ausdrückt. Doch nicht immer ist es möglich zu allen Blickkontakt zu halten.

Mit dem Körper zuhören
Eine Möglichkeit ist es mit dem Körper Verbindung zu halten, wenn man sich zu einer anderen Person wenden möchte und damit von einer anderen Person abwenden muss. Doch wie genau soll das gehen?

Drei kleine Gesten mit großer Wirkung
Wenn man zu Dritt zusammensitzt oder vor einer Gruppe spricht und man sich besonders zu einer Person wenden möchte, ist es hilfreich sich mit dem Blick von der Person, von der Sie sich abwenden wollen, zu verabschieden. Sie halten einfach körpersprachlich Kontakt mit Ihrer ausgestreckten Hand zu ihr. Zusätzlich können Sie Ihren Fuß in die Richtung der Person drehen, von der Sie sich abwenden.

Mit diesen drei kleinen Gesten (Mit dem Blick verabschieden + mit ausgestreckter Hand Verbindung halten + Fuß in die richtige Richtung) integrieren Sie alle Gesprächspartner, auch wenn Sie einer Person für einen Moment Ihre volle Aufmerksamkeit schenken wollen.

Ende gut – alles gut! Viel Erfolg in Ihrer nächsten Verhandlung!

 

Viele Grüße Melanie Künzl

Auf der Didacta in Stuttgart

„Körpersprache bewusst einsetzen & selbstsicher auftreten“ darum ging es in meinem Vortrag auf der Didacta in Stuttgart am 14.02.2017.

 

Kristin Kruthaup von der dpa hat mich dazu interviewt und der Artikel ist unteranderem in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Hier geht es zu dem Link: Kompetent wirken: Auf die Körpersprache kommt es an

 

 

Gerader Kopf = Kompetenz

Wie Sie Ihren Kopf einsetzen können, um Ihre Kompetenz zu unterstreichen

Ich habe mir vor Weihnachten meine Weisheitszähne ziehen lassen. Ein Unterfangen das ich 15 Jahre vor mir her geschoben habe. Am 16.12.2016 war es endlich soweit und was soll ich sagen – es war super! Für alle die, die mich kennen, die wissen: Ärzte haben es bei mir nicht leicht.

Der Blick ist entscheidend

Als mein Kieferchirurg bei der Vorbesprechung in den Raum tritt – ich dabei im Behandlungsstuhl liegend, mit Lätzchen um den Hals – reicht er mir die Hand und sagt: „Frau Künzl guten Tag, ich bin Dr. ABC“ (Name verrate ich sehr gerne auf Anfrage). Er schaute mich dabei ganz bewusst an, so als wäre ich in diesem Moment der wichtigste Mensch überhaupt und muss aus tiefstem Herzen anfangen zu lachen. Warum? Weil es so herrlich ist, so wahrgenommen zu werden UND weil diese Form der Begrüßung in meinen Seminaren einen wichtigen Punkt einnimmt und er es einfach vorbildlich gemacht hat. Er erklärte mir genau, wie die Op abläuft und ich fühlte mich absolut gut aufgehoben und kompetent beraten.

Den Kopf ruhig halten, wenn Sie was Wichtiges zu sagen haben

Doch wie hat er es geschafft mir so eine Sicherheit zu geben, das ich bereit war mich von ihm operieren zu lassen? Ich habe dann mal genauer auf seine Körpersprache geachtet. Bei all dem, was er sagt und erklärt bleibt seinen Kopf gerade und ruhig. Er spricht in kurzen Sätzen und nimmt am Ende eines Satzes sein Kinn nach unten.

Die Stimme folgt dem Körper

Unsere Stimme folgt unserem Körper, d.h. durch das Absinken des Kinns wird auch automatisch unsere Stimme ruhiger und klarer. Kurze Sätze können auch besser von unserem Zuhörer verdaut werden. Daher: „Wenn sie was Wichtiges zu sagen haben – halten Sie Ihren Kopf gerade und bewegen leicht Ihr Kinn am Endes des Satzes nach unten.“ Et voila Viel Spaß bei Ihrer nächsten Operation.

 

Ihre Melanie Künzl

 

Ohne Haltung ist alles Nichts

Ich hab Ihnen hier schon einiges über Körpersprache erzählt.
Wie wichtig ein aufrechter Stand ist, um die eigene Meinung selbstsicher zu vertreten. Wie Sie Vorschläge durch Ihre Körpersprache unterstreichen können uvm.

Doch nur eine ausgetüftelte Körpersprache ist NICHTS ohne die innere Haltung. Die innere Haltung oder nennen wir sie die Beziehung zu uns selbst. Denn unsere Ausstrahlung wird maßgeblich davon geleitet, wie wir uns fühlen. Wenn wir uns innerlich klein fühlen, aber eine große und technisch perfekte Körpersprache aufsetzen, dann ist es so, als hätten wir einmal zu sehr in den Schminktopf gegriffen und versucht müde Augen zu überdecken und mit einem roten Lippenstift davon abzulenken.

Schönheitskur von innen

Ich möchte Sie zu einer schönen Übung einladen, um die Beziehung zu sich selbst zu pflegen, quasi eine Schönheitskur von innen.

Bereit? Sie dauert auch nur 30 Sek!

Setzen Sie sich doch mal so entspannt hin, wie es Ihnen gerade möglich ist und schließen Sie die Augen.

Lobe Dich selbst!

Nun sagen Sie sich innerlich einmal all die Dinge vor, die Sie heute schon gut gemacht haben. Das können die 2 Minuten sein, die Sie sich heute mehr Zeit gelassen haben für Ihren Tee am Morgen oder den Anruf, den Sie getätigt haben, den Sie aber schon seit ewigen Zeiten vor sich her schieben. Wenn Ihnen nichts mehr einfällt, dann fangen Sie einfach wieder von vorne an.

Ok – dann kann es ja jetzt los gehen.

Uhrenvergleich – Ihre 30 Sekunden laufen….Jetzt

Zu zweit präsentieren – so gelingt es!

Letztens war ich auf einem Kongress…

Eine Rednerin und ein Redner teilen sich den Vortrag.

Der Mann startet und übergibt nach kurzer Zeit das Zepter an seine Kollegin und verlässt die Bühne.

Sie meistert Ihre Ausführungen meisterhaft, hat einen festen Stand, eine klare Sprache und hällt Blickkontakt zu dem Publikum.

Jetzt kommt eine Frage aus dem Plenum.

„Ähmmm…“

Die Rednerin wird unsicher. Ihre Schultern fallen nach vorne und sie knickt ein.

Ihr Kollege eilt auf die Bühne und steht Rede und Antwort. Er ist berauscht von er Bühnenluft und will gar nicht mehr hinunter, doch er stiehlt leider der Rednerin die Show, die immer mehr zum Bühnenrand gedrängt wird bzw. sich drängen lässt.

Wenn Sie zu zweit präsentieren so achten Sie darauf, dass Sie sich gegenseitig nicht die Show stehlen und lassen Sie Ihren Partner oder Partnerin gut dastehen.