Melanie Künzl

Kommunikation ist alles

„Ich habe eine Lungenentzündung!“ mit diesem Satz und einem freudestrahlenden Gesicht kommt ein lieber Freund aus dem Sprechzimmer von Rafael unserem Hotelarzt.

Und ich frage mich: „Was macht dieser Arzt so besonders, dass ein Patient mit so einer schlechten Nachricht und so einer guten Laune aus einem Arztgespräch kommt?“ Gleich werden wir es erfahren, denn mein Mann Jörg und ich sind die nächsten in der Reihe.

Rafael öffnet uns die Tür und reicht uns seine Hand. Er fast kräftig zu und klopft mit der anderen Hand auf unser Schulter. Seine Bewegungen sind energiegeladen und präzise. Er zeigt auf die Stühle, auf die wir uns setzten dürfen und nimmt selbst platz. Vor ihm liegt ein Papier und in seiner Hand hällt er einen Stift.

Die Unterhaltung die jetzt beginnt macht einfach nur Spaß: Rafael kommentiert die Dinge, die er notiert, er fragt Jörg nach seinem Namen und sagt so Dinge wie: „Jörg, welche Erfahrungen hast Du mit dem Medikament xy gemacht?“, „Jörg, wann haben die Schmerzen angefangen?“
Wir lachen viel und merken, dass Rafael seinen Job wirklich mit Leidenschaft macht und er ist mit seiner vollen Aufmerksamkeit bei uns. Ein wirklich glanzvoller Auftritt – vielen Dank für die tolle Erfahrung und die professionelle Hilfe!

Dazu passt ein Satz von J.W. Goethe:
„Nichts ist drinnen, nichts ist draußen;
Denn was innen, das ist außen.“ J.W. Goethe

Die innere Haltung entscheidet auch über die eigene Körpersprache, über den eigenen Auftritt und somit auch über die Wirkung auf andere Menschen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß, bei all den was Sie tun, denn dieser Spaß steckt andere Menschen an und zaubert ein Lächeln in ihre Gesichter.

 

Ein gutes neues Jahr!

Aufgetankt mit Sonne, Meer und Strand wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr!

Der magische Moment

Neulich an der Kasse …

 
Es ist Freitag Nachmittag, die Kassiererin zieht ein Produkt nach dem nächsten über den Scanner…

17,95 Euro, Paybackkarte?

Jetzt ist der Kunde vor mir an der Reihe…

25,95 Euro, Paybackkarte?

Der Kunde bleibt stehen, lächelt die Kassiererin an wartet 21, 22, 23 dann sagt er:

Ihnen einen schönen Feierabend.“

Und da war es: ein wunderbares Lächeln auf dem Gesicht der Kassiererin.
Manchmal schafft man es, nur durch einen Blick einen besonderen Moment zu erschaffen.

Dem Kunden ist es gelungen die Kassiererin aus Ihrer Trance zu entlocken. In der trubeligen Welt hat er ihr einen besonderen Moment der Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Momente können wir auch Menschen bei jeder Begrüßung schenken – ein kurzes Innehalten, einen Moment der wahren Aufmerksamkeit schafft eine besondere Beziehung.

Das Gute dabei ist: Sie können sich den Namen Ihres Gegenüber noch besser merken und bleiben nachhaltig in Erinnerung.

 

Ich wünsche Ihnen viele besondere Begrüßungsmomente!

„Wer etwas bewegen will, muss sich bewegen.“

Unter dem Motto: „Wer etwas bewegen will, muss sich bewegen“  habe ich im Juni ein Vortrag auf der Futur Workplace & Office Tagung in Mainz gehalten, bei dem die Zuhörer direkt erleben konnten, wie wichtig Bewegung für ihre Gesundheit und auch für ihre eigene Kreativität ist.

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Das waren die Inhalte:

  • Gehirnjogging: Werden Sie nach der Mittagspause wieder fit für den Nachmittag und erfahren Sie, warum Bewegung im Arbeitsalltag wichtig ist. (Übungen zum Mitmachen)
  • Ausflug ins Design Thinking: Bejahende Haltung als wichtige Quelle für Kreativität.
  • Zurück ins Büro: Wie können Sie Bewegung in Ihren Alltag und den Ihrer Mitarbeiter bringen? Mit Tools, die Spaß und Lust auf mehr machen.

Ein unbewusstes JA

Letztens im Seminar: „Frau Künzl was kann ich tun, wenn ich im Gespräch bin und mein Gesprächspartner redet und redet und redet und redet und redet?“

Meine Antwort:„Achten Sie mal auf Ihre Körpersprache, denn häufig signalisieren wir mit unserem Körper – sprich weiter, sprich weiter, sprich weiter – doch was tun wir?

Unser Kopf nickt die gesamte Zeit, dass ist ein unbewusstes Zeichen für unser Gegenüber, dass wir das beJAen, was unser Gesprächspartner sagt und er fühlt sich eingeladen weiter zu sprechen.“
Was ist also der erste Schritt? Stoppen Sie Ihr Nicken 🙂 Viel Erfolg!

Fit für den Ludwig – ein Workshop in der Bonner IHK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sommer ist zwar noch fern, aber am 09.06.2015 wird in Siegburg der „Ludwig“ verliehen – ein Wettbewerb für mittelständische Unternehmen in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Letzte Woche durfte ich die potenziellen Unternehmerinnen und Unternehmer für Ihre Nominierungspräsentations fit machen. Es war ein toller Abend!

Hier geht es zur Pressemitteilung: http://www.sc-loetters.de/koerpersprache-bewusst-einsetzen-das-etwas-andere-praesentationstraining/

Das sagen die Teilnehmer:


„Au ja“! Ein sehr interessanter, lernreicher und lustiger Abend!


Vielen Dank für den motivierenden und aufschlussreichen Ausklang des Tages!


Sehr erfrischend! Jung, kompetent und voller Freude. Es hat Spaß gemacht!


Sehr lebendige und interessante Veranstaltung!


Ein wunderbarer Abend! Herzlichen Dank

 

 

Lächeln – die Zweite

In den letzten Tagen habe ich darüber geschrieben, dass es Mut braucht einen Menschen anzulächeln. Vielleicht kennen Sie aus Kindertagen noch das Spielchen: Wer schafft es länger der Blick zu halten? Oder aus alten Filmen, wo es dem Volk nicht gestattet ist dem König in die Augen zu blicken.
Ja, es braucht Mut – und es gibt noch etwas Entscheidendes, wenn es darum geht mit dem Blick Kontakt aufzubauen: die Liebe zu sich selbst, der Glaube daran, dass wir genau so, wie wir sind, gut sind.

Manchmal ist es uns gar nicht so bewusst, was wir alles gut können und was uns ausmacht, daher verschenken Sie doch heute mal Komplimente, an die Menschen, die Ihnen begegnen.

Was ein indisches Frühstück mit einem Lächeln zu tun hat

Delhi, Indien, erster Morgen, erstes Frühstück – ich liebe indisches Essen und besonders habe ich mich schon auf Idli gefreut…das ist ein ganz typisches Gericht aus Reismehl … mhh lecker.

Das Buffet ist riesig … es gibt ein Abteilung mit kontinentalem Frühstück und eine Ecke mit den indischen Spezialitäten…da will ich hin…ich bin noch ein bisschen unsicher und schleiche so langsam zu der Ecke und schaue mir die Töpfe an und lese, was auf den Erklärungskärtchen steht. Was nehme ich mir den jetzt? Welches Schüsselchen ist jetzt das Richtige?
Puh, ganz schön viel Neuland und während ich so dahin schleiche und mir denke, dass mich alle Menschen nur komisch anschauen, weil sie denken: „was will die wohl hier?“ fällt mir auf, dass ich die ganz Zeit nach unten blicke, damit bloß die Kellner und der Koch meine Unsicherheit nicht sehen.

Tata … in dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen … das was ich gerade erlebe, ist genau das, was ich in meinen Seminaren meinen Teilnehmern erkläre: Blickkontakt braucht Mut und schafft Verbindung zu den Menschen und in Kontakt zu sein, ist immer ein Geschenk. Aber in diesem Moment war alles um mich herum neu und ich kannte die Spielregel nicht.

Ok, dann mal los liebe Melanie, rein in das Ungewisse! Du weißt ja wie es geht. Was habe ich also gemacht: Meine Schultern leicht nach hinten genommen, den Blick ein wenig nach oben gerichtet und dem Koch hinter den unbekannten Töpfen ein Lächeln geschenkt…und was habe ich zurückbekommen: ein Lächeln. Am nächsten Tag habe ich mich mit dem Koch dann sogar unterhalten und ihm erzählt, dass ich das indische Essen liebe.

Was hat das mit der beruflichen Bühne zu tun? Manchmal reicht ein Lächeln aus, um mit Menschen in Kontakt zu kommen – z.B. einen potenziellen Kunden auf einer Veranstaltung anzusprechen, die Geschäftsführerin um einen Termin zu bitten, um endlich ein wichtiges Thema zu klären. Ich wünsche Ihnen zum Anfang des Jahres viel Mut und Freude beim Verschenken Ihres Lächelns.

 

Damit Sie morgen kräftig zubeißen…ähm zupacken können!

Ich war in den letzten Tagen auf zwei Messen und habe gaaanz vielen Menschen die Hand gegeben und es war sehr, sehr spannend, was ich dabei erlebt habe:

1. den richtig festen Handdruck, bei dem ich ein bisschen Angst um meine Finger hatte.
2. den ganz leichten und zaghaften, bei dem ich mir gewünscht hätte, dass die Person ein bisschen fester zugelangt hätte und
3. der etwas zu feuchte Handdruck.

Jede einzelne Begrüßung vermittelte mir einen ersten Eindruck von der Persönlichkeit meines Gegenübers und war ein Zugang zu dem Menschen.
Wie gebt Ihr Eurem Gegenüber die Hand? Richtet doch mal Eure Aufmerksamkeit darauf – wie fühlt sich der Kontakt an? Besonders in Erinnerung sind mir die Menschen geblieben, die eine warme Hand und einen kräftigen Handschlag hatten. Doch wie findet man die richtige Dosierung? Genaues Hinspüren ist gefragt und sich dem Druck des Gegenübers anpassen. So gelingt es! Viel Spaß beim Ausprobieren.

Gehirnjogging nach der Mittagspause…

Vor knapp zwei Wochen hat mich Euroforum eingeladen einen Erlebnisvortrag zum Thema Gehirnjogging für 70 Steuerfachleute zu halten. Es war mir eine große Freude! Jetzt könnte man ja sagen: „Steuermenschen und Bewegung nach der Mittagspause – nie im Leben!“ Doch dem war nicht so – ich würde Ihnen so gerne einen Blick in die Gesichter gönnen. Es hat sich mal wieder gezeigt: Freue Dich auf Deine Teilnehmer und denke nur das Beste über sie und sie werden die Freude mit Dir teilen. Sie waren klasse – vielen Dank!