Melanie Künzl

Sprechen Sie gegen die Wand … Körpersprache im Konflikt

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Wir müssen alle hin und wieder anderen Menschen „schlechte Nachrichten“ überbringen. Sei es, dass der Urlaubsantrag nicht genehmigt werden kann, einem Kunden, dass eine Frist nicht eingehalten werden kann oder unserem Kind, erklären wollen, dass es nicht noch ein Eis gibt, nachdem man schon im Schwimmbad war und eine Pommes gegessen hat.
Doch wie können wir dies elegant tun, so dass unsere Beziehung entspannt bleibt?
Es gibt eine einfache Möglichkeit, wie Sie Ihre Körpersprache einsetzen können, wenn Sie „schlechte Nachrichten“ übermitteln müssen. Sie wissen ich bin ein Fan von Augenkontakt  ABER, wenn Sie Kritik äußern oder Ihrem Kind eine Standpauke halten, dann schauen Sie in dem Moment auf einen dritten Punkt. Im Berufsleben kann dies das Flipchart sein oder ein Blatt Papier, das auf dem Tisch liegt.

 

In dem Moment, indem Sie ihrem Gegenüber die „schlechte Nachricht“ überbringen, vermeiden Sie Augenkontakt. Hingegen, wenn Sie von der Lösung sprechen – schauen Sie dann Ihr gegenüber wieder tief in die Augen.

 

Ein Beispiel: Ich arbeitete mit einem Team von Physiotherapeuten zusammen, die in ganz Deutschland verstreut waren. Sie mussten mir regelmäßig E-Mails zum Verlauf des Projektes schreiben. Doch natürlich hatten sie besseres zu tun, als mir E-Mails zu schreiben – sie kümmerten sich lieber um ihre Patienten, das konnte ich sehr gut verstehen, half mir nur nicht weiter.
Ich räumte ein Treffen ein, andem ich das Thema ansprechen wollte. Im Treffen habe ich dann folgendes gemacht – ich habe auf das Flipchart geschaut und gesagt: „Ich brauche regelmäßig E-Mails von Euch, das funktioniert noch nicht gut genug.“. Dann habe ich sie wieder angeschaut und gesagt: „Wie können wir das lösen?“. Das Problem war somit sinnbildblich auf dem Flipchart und die Lösung bei der Gruppe.

Tatsächlich haben wir eine Lösung gefunden – nämlich, den Computer an einen zentraleren Ort zu positionieren, so dass es leichter war, in die E-Mail zu schauen und zu antworten. Aber durch diese Form der Kommunikation war die Gruppe offen für die Lösung. Denn wir konnten neutraler über das „Problem“ sprechen, da es sinnbildlich weit von ihnen weg war und wir es neutraler betrachten konnten.

In diesem Sinne – schauen Sie höfter Mal an die Wand! 🙂

Wenn Sie mehr zum Thema Körpersprache erfahren möchten, dann wäre dieser Workshop genau das richtge für Sie: NLP-Sommerakademie
1,5 Tage Körpersprache Intensivtraining
Sommer 2019 (Termine werden noch bekannt gegeben)

 

Die berühmte Armeslänge

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Herbstzeit ist auch Messezeit und das heißt viele, viele Gespräche an runden Stehtischen.
Nun gibt es ja Menschen, die nicht unbedingt den allerschönsten Duft verströhmen und wir als Gesprächspartner das Gefühl haben, dass unser Gegenüber schon ein bisschen weiter weg stehen könnte.

Der Tanz um den Tisch

Doch jedes Mal, wenn wir einen Schritt zur Seite treten, folgt uns die Person. Das Gespräch endet in einem Tanz um den Tisch und wir sind unserem Ziel – Abstand zu gewinnen – nicht wirklich näher gekommen.

Ein Bein stellen

Es gibt einen leichten körpersprachlichen Trick, wie Sie es schaffen Ihr Gegenüber auf Abstand zu halten. Stellen Sie einfach Ihr Bein, das zu Ihrem Gesprächspartner gerichtet ist, leicht nach außen und gestikulieren Sie ebenfalls mit der zu ihrem Gegenüber gerichteten Hand –  so schaffen Sie eine entspannte körpersprachliche Barriere.
Dies ist der erste körpersprachliche Schritt – er kann Wunder wirken, denn nicht jeder Mensch hat das gleiche Nähe und Distanzerleben. Durch das ausgestellte Bein signalisieren Sie unterbewusst Ihre Grenze – manchmal ist sie eine Armeslänge oder eben eine Beineslänge.

Was ein Zahnarztbesuch mit charismatischem Auftreten zu tun hat…

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Letzte Woche hatte ich einen wichtigen Termin: die sanfte Entfernung meiner Weisheitszähne.

Es ist 13.15 Uhr und ich betrete die Praxis. Um 13.30 soll es soweit sein. Ich gehe kurz auf die Toilette und als ich ins Wartezimmer zurückkehre, werde ich schon von der Assistentin abgeholt. Zack – auf einmal geht alles ganz schnell. Ich sitze auf dem Stuhl und das Lätzchen ist schon umgelegt. Meine Nervosität steigt und in meinem Bauch kribbelt es.
Da betritt mein Arzt den Raum. Er erscheint an der Tür, bleibt erst einmal stehen, lächelt mich an – begrüßt meine Begleitung und dann reicht er mir die Hand. Und auf einmal ist meine Aufregung verschwunden – ich weiß, hier bin ich gut aufgehoben. Er betritt den Raum und ich habe das Gefühl, ER ist nur für mich da – alles andere spielt gerade keine Rolle.

Das ist Charisma!

Manche Menschen glauben, dass Charisma eine Gottesgabe sei oder angeboren. Charismatisches Auftreten kann man lernen, denn es hat viel mit Ihrer Körpersprache zu tun. Wenn mein Zahnchirurg den Raum betritt, steht er verwurzelt mit beiden Beinen im Eingang. Sein Körper strahlt Ruhe aus. Sein Blick ist bewusst erst auf mich und dann auf meine Begleitung gerichtet. Er ist ganz im Moment!

Wir sind was wir trainieren

Im Alltag ist es nicht leicht im Hier und Jetzt zu sein, denn wir sind häufig durch viele Dinge abgelenkt.
Seit gut einem halben Jahr meditiere ich jeden Tag 10 Min und es hilft mir im Alltag ruhiger und fokussierter zu sein. Wie das für mich funktioniert? Ich brauche die Bestätigung von außen. Jemand, der sagt: „Gut gemacht, liebe Melanie!“
Wie motivieren Sie sich? Was brauchen Sie, damit Sie die Dinge durchhalten, die Sie sich vornehmen? Ich treffe mich einmal die Woche morgens um 7 in einer Skypekonferenz, wir tauschen uns zu beruflichen Themen aus und nehmen uns verschiedene Aufgaben vor.
Warum ist das wichtig?

Routinen zu entwickeln, die Sie stärken und Ihr Leben besser machen

Ich weiß nicht welche Routine mein Zahnchirurg hat, damit er so entspannt und frisch in meinem Behandlungszimmer auftauchen kann. Aber wenn wir uns Menschen anschauen, die in ihrem Bereich besonders erfolgreich sind, dann ist es spannend sich ihren Alltag anzusehen. Meine Freundin, sie ist auch Zahnchirurgin, achtet z.B. sehr darauf, dass sie nie zwei Dinge gleichzeitig tut. Sie werden Sie z.B. nie telefonierend im Auto antreffen. Wenn ich Seminar habe, dann habe ich auch eine ganz besondere Morgenroutine, die mich auf den Tag einstimmt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie eine gute Routine für sich entwickeln, damit Sie mit guter Kraft charismatisch auftreten können.
Meine OP ist übrigens gut verlaufen.
Ihre Melanie Künzl
Nächste Workshops zum Thema charismatisches Auftreten und Körpersprache bewusst einsetzen gibt es hier:
„Wirkungsvoll kommunizieren“ – (M)Ein gelungener Auftritt
24.+25.11.2017 // Kreissparkasse Köln Management Forum

Wie ich meine Art zu unterrichten komplett veränderte und was das mit Körpersprache zu tun hat

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 Meine ersten Seminare zum Thema Körpersprache eröffnete ich so:

Bitte stellen Sie sich folgende Szenerie vor… Einen richtig schön hergerichteter Raum… Der Boden aus Holzdielen, jede einzelne Ritze erzählt eine Geschichte. Große Fenster, die einen direkt auf den Rhein blicken lassen. Öffnet man diese, hört man manchmal sogar Möwen schreien. Die Tochter einer Freundin sagte einmal, als wir am Rhein spazieren waren: „Ja, wir sind am Meer“. Die Stühle der Teilnehmenden stehen ordentlich im Halbkreis. Auf jedem Stuhl liegt ein Klemmbrett mit einem Stift und einem Goldtaler. Alles ganz akkurat – ich finde das wichtig. Die Flipcharts sind fein säuberlich vorbereitet. Alles perfekt. Ich spiele beschwingte Musik, als die Teilnehmenden langsam eintrudelten.

JETZT ist es soweit, das Seminar soll beginnen. Ich stehe an der Seite „der Bühne“ und als alle verstummen, trete ich mit aufrechtem Gang und stolzer Brust zielstrebig vor die Gruppe und verkünde fast wie eine Priesterin das Seminar für eröffnet. Ich sagte ein zwei Sätze zum Ablauf und stelle mich vor. Als ich den Teilnehmenden Fragen stelle, blicke ich in verstummte Gesichter, niemand antwortete auf meine Fragen. Alle wirken wie erstarrt. Diese Minuten der Stille setzten mich ziemlich unter Druck und ich versuche noch intensiver, noch aufrechter zu stehen, noch deutlicher zu sprechen und mich zu noch besser körpersprachlich zu geben. Was ich dabei aber verloren habe, ist meine Natürlichkeit und den Kontakt zur Gruppe.

Heute beginne ich meine Seminare so: der Raum ist immer noch schön hergerichtet, die Klemmbretter mit Goldtalern liegen immer noch akkurat auf den Stühlen der Teilnehmenden, ich spiele immer noch beschwingte Musik ABER ich sitze jetzt mit übereinandergeschlagenen Beinen, lockeren Schultern auf einem Stuhl vor meinen Teilnehmenden und erzähle Ihnen eine Gesichte, was mir gerade auf dem Weg zum Seminar passiert ist oder welche spannende Begegnung ich hatte. Wenn ich jetzt Fragen stelle bekomme ich auf einmal Antworten und das Schöne dabei ist, ich fühle mich auch viel entspannter und bekommen häufig als Feedback, dass Klienten meine Authentizität und Natürlichkeit schätzen.

Bis hier hin war es ein weiter Weg, denn mir war und ist eine aufrechte Körperhaltung wichtig und es ist auch mein Anspruch meinen Teilnehmenden diese Botschaft mitzugeben. Mit einer aufrechten Haltung fühlt man sich einfach aktiver, sie wirkt selbstsicherer und vieles mehr… Und manchmal kann sie auch Menschen erschrecken.
Manchmal ist eine innere Größe und Entspanntheit genauso wichtig oder vielleicht noch wichtiger und dann braucht es keine großen Gesten im Außen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim inneren Wachsen und Groß werden.

Fit im Office

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Hamburg, 7 Uhr Morgens, eine kleine Gruppe von Sportbegeisterten trifft sich zum Frühsport, um fit in den Tag zu starten und ich darf die Sportlerinnen anfeuern – juhu!

Heute ist der 2. Tag des Assistenntinnenkongresses von Euroforum und bei mir dreht sich heute alles um das Thema: Bewegung.

Mein Workshop an diesem Tag: Fit im Office. Also die Frage, wie können wir Bewegung in unseren Arbeitsalltag integrieren?

Warum ist das so wichtig?

Laut dem DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ von 2016 sitzen wir Deutschen mehr als 7 Stunden am Tag. Das ist viel zu viel! Denn unser Körper ist für Bewegung ausgerichtet.

Wer länger sitzt ist früher tot

Für eine Studie des „American Journal of Epidemiology“ wurden 14 Jahre lang 120.000 erwachsene Amerikaner untersucht und es wurde festgestellt, dass das Sterberisiko bei Männer um 20% stieg, wenn Sie 6 Stunden und länger saßen. Bei Frauen stieg das Sterberisiko sogar um 40%.

Puh, krasse Zahlen!

Was Sie dagegen tun können, zeige ich Ihnen gerne in meinen Vorträgen zum Thema: Fit im Office

 

 

 

Herz ist Trumpf … ganz ohne Körpersprachetipp

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Es ist Sonntag Abend 23 Uhr und ich bin unterwegs im Zug von Köln nach Bonn. Die Bahn ist gut gefüllt, überall gibt es leise Gespräche, die vielen Gepäckstücke zeugen von abenteuerlichen Geschichten, die meine Mitreisenden am langen Wochenende erlebt haben.

Ich ergattere einen letzten freien Platz auf einem Vierer, hier sitzt ein Vater mit seinen zwei Töchtern, die vertieft auf ihr Ipad schauen. Ich nehme Platz und plötzlich erwacht meine 6jährige Sitznachbarin zum Leben und begrüßt mich ganz herzlich, stellt sich vor und reicht mir ihre Hand. Sie ist so locker und entspannt, dass sie mich einläd ein Rätselspiel mit ihr zu spielen und ich steige gerne mit ein. Bald darauf spielt auch noch ein anderer Fahrgast mit und sie freut sich über jedes Rätsel, das wir gemeinsam lösen mit dem Satz: „Wow, Dady, look good job.“ Ihre Freude steckt mich an. Zum Abschied schenkt sie mir eine lange Umarmung.

Was für eine schöne Fahrt!

Ich glaube wir brauchen mehr so wundervolle, offenherzige Mitreisende. Auf einer Zugfahrt, in unserem Beruf und im Leben allgemein. Ich wünsche Ihnen herzerwärmende Mitreisende.

Die große Frage – kann man Körpersprache wirklich lesen?

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Morgens 9 Uhr im Seminar: Erwartungsabfrage.

Ganz oft kommt dann der Wunsch von den Teilnehmenden: „Ich möchte gerne die Körpersprache meines Gegenübers besser lesen können.“

Auf der einen Seite spricht hier die Neugierde endlich geheime Informationen über mein Gesprächspartner zu bekommen und manchmal schwingt auch die Sorge mit – kann der andere jetzt meine wahren Gedanken und in meine tiefsten Abgründe blicken?

So einfach ist es nicht!

Ein einfaches Körpersprache Ein-mal-Eins gibt es nicht. Spannend wird es, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die Veränderungen in der Körpersprache legen. Also wann richtet sich eine Person auf?  Wann lehnt sie sich nach hinten? Wann rutscht sie auf Ihrem Stuhl nach vorne?

Auf stumm schalten

Was braucht es also? Übung im Wahrnehmen! Um kleine Veränderungen in der Körpersprache zu bemerken ist es wichtig diesen Wahrnehmungskanal zu trainieren. Das geht gut, wenn Sie beim fernsehen einmal auf stumm schalten und nur auf die Gestik und Mimik achten. Wie verändert sich auch die Dynamik in der Körpersprache? Wann verändert sich eine Sitzposition. Ich trainiere das manchmal, wenn ich den für mich langweiligen Sportreportagen fernsehsportbegeisteter Freunde zuschaue.

Was haben wir davon?

Physiologiewechsel können Hinweise auf veränderte innere Zustände sein. Eine veränderte Sitzposition kann also heißen, dass sich die Einstellung der Person zu einem Thema möglicherweise verändert hat. Wenn wir diese Veränderung bemerken, können wir sie verbal aufgreifen: Z.B. „Was macht Ihnen Sorgen bei diesem Konzept?“ So können wir den anderen in seinen Bedürfnissen abholen und uns auf ihn einstellen, hilfreich dafür war uns die Körpersprache unseres Gegenübers.

Hier können Sie Ihre Wahrnehmungskompetenz erweitern:

Seminar: NLP & Körpersprache im Business

2 Tage Intensivseminar:
07.+08.07.2017 in Bad Sulza
P.S. bei gutem Wetter trainieren wir auch hier auf dieser Bühne:IMG_0979

 

 

Fester Stand = klarer Standpunkt

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Es ist 8.55 Uhr und Ihre Besprechung beginnt in 5 Minuten. Heute geht es für Sie um die Wurst. Denn heute wollen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen für Ihre Idee begeistern. Sie sind leicht angespannt, Ihre Hände sind ein wenig feucht und Ihr Herz schlägt ein bisschen schneller als sonst…

Jetzt sprechen Sie den ersten Satz: „Guten Morgen ich möchte Euch heute meine Idee vorstellen…“ So, oder so ähnlich.

Und während Sie das sagen, läuft unbewusst bei unseren Zuhörern eine Menge ab. Vor allem aber nehmen wir die Körpersprache unseres Gegenübers unbewusst auf.

Gekreuzte Beine

Häufig ist in angespannten Situationen auch unser Körper angespannt UND zack verschränken sich unsere Beine unter dem Stuhl. Das ist an sich nicht schlimm, doch es verhindert in diesem besonderen Moment, dass wir mit dem Boden verbunden sind – also Erdung haben.

Ins Gleichgewicht kommen

In angespannten Momenten ist es gut wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Eine Kollegin, die Leistungssportler auf Ihren Wettkampf vorbereitet, arbeitet mit der Entladungstechnik über die geballte Faust.

Und so funktioniert sie: Sobald Sie Anspannung in Ihrem Körper spüren – ballen Sie eine Hand extrem zur Faust, halten Sie die Spannung für 5 Sekunden und lassen wieder locker.

Körper und Geist beeinflussen sich wechselseitig

Wenn Sie Ihre Füße fest auf den Boden aufstellen, dann wirkt der Mechanismus: „Körper und Geist beeinflussen sich wechselseitig“ ebenso und es kommt mehr Ruhe in Ihren Körper und Sie wirken kompetenter. Kontrollieren Sie auch Ihren Sitz. Wo auf Ihrem Stuhl sitzen Sie? Lehen Sie sich an? Oder sitzen Sie im vorderen Bereich? Durch die aufrechte Haltung im vorderen Bereich des Stuhls, bekommen Sie mehr Luft und Ihre Stimme kann sich entspannter entfalten.

Mit einer entspannten, aufrechten Körperhaltung kommen Sie zu mehr Klarheit und vermitteln Ihrem Gegenüber: Sie haben einen klaren Standpunkt!

Wie spreche ich zu mehreren Menschen – hier gibt es die Antwort!

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Wie spreche ich zu mehreren Menschen?

Ein Freund von mir arbeitet als Anwalt und spricht dabei oft zu mehreren Personen, wenn er bei Gericht ist. Auf seiner linken Seite sitzt sein Mandant. Schräg rechts der Richter und links in der Flucht der Staatsanwalt.

Seine Frage war: „Wie kann ich Kontakt zu allen meinen Gesprächspartner halten?“
Gerade in prisanten Situationen ist Blickkontakt enorm wichtig, weil er Wertschätzung und Respekt ausdrückt. Doch nicht immer ist es möglich zu allen Blickkontakt zu halten.

Mit dem Körper zuhören
Eine Möglichkeit ist es mit dem Körper Verbindung zu halten, wenn man sich zu einer anderen Person wenden möchte und damit von einer anderen Person abwenden muss. Doch wie genau soll das gehen?

Drei kleine Gesten mit großer Wirkung
Wenn man zu Dritt zusammensitzt oder vor einer Gruppe spricht und man sich besonders zu einer Person wenden möchte, ist es hilfreich sich mit dem Blick von der Person, von der Sie sich abwenden wollen, zu verabschieden. Sie halten einfach körpersprachlich Kontakt mit Ihrer ausgestreckten Hand zu ihr. Zusätzlich können Sie Ihren Fuß in die Richtung der Person drehen, von der Sie sich abwenden.

Mit diesen drei kleinen Gesten (Mit dem Blick verabschieden + mit ausgestreckter Hand Verbindung halten + Fuß in die richtige Richtung) integrieren Sie alle Gesprächspartner, auch wenn Sie einer Person für einen Moment Ihre volle Aufmerksamkeit schenken wollen.

Ende gut – alles gut! Viel Erfolg in Ihrer nächsten Verhandlung!

 

Viele Grüße Melanie Künzl

Interview: Wie wirke ich kompetent? Süddeutsche Zeitung

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Ich wurde von der dpa interviewt: Hier geht es zum Artikel.